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 Endlager: Die Endlagerung von Atommüll in Deutschland

Die Problematik der Endlagerung von Atommüll ist in Deutschland bisher ungelöst

Ein Statusbericht

 

Die Endlagerung im Überblick

Die Notwendigkeit der Lagerung und Entsorgung von radioaktiven Abfällen ist eine erhebliche Herausforderung, die sich im Zuge der Nutzung von Atomkraft beziehungsweise Kernenergie ergibt. Da es keine direkte Möglichkeit gibt, um diese vollständig zu verwerten oder unschädlich zu machen, werden sie an einem besonders gesicherten Ort gelagert. Ein Ort, an dem diese Abfälle endgültig gelagert werden sollen, wird im Allgemeinen als Endlager bezeichnet, wobei dieser Begriff nur selten im Zusammenhang mit anderen Abfallarten verwendet wird. Die Problematik der Endlagerung von Atommüll in Deutschland ist immer auch eine Frage des Strahlenschutzes.

In Deutschland gibt es im Bereich der Endlager zum einen das Konzept, dass relativ schwach radioaktive Stoffe mit einer überschaubaren Halbwertszeit von unter 30 Jahren, nach der also die Hälfte des strahlenden Materials zerfallen ist, im Bereich der Oberfläche gelagert werden. Bei anderen Materialien, bei denen ein nennenswerter Zerfall der radioaktiven Inhaltsstoffe nach gängigem Forschungsstand bis zu einige Millionen Jahre dauern kann, wird das Konzept der Lagerung in großer Tiefe verfolgt.

Bekannt wurde in diesem Zusammenhang als Endlager besonders der Salzstock in Gorleben, welcher von 1979 bis 2000 eingehend auf seine Eignung hin untersucht wurde. Gewählt wurde dieser Standort besonders aus verschiedenen regionalpolitischen Gründen. Die Untersuchungen wurden jedoch von der damaligen rot-grünen Regierung beendet, da die geologische Stabilität dieses Standortes über mehrere 100000 Jahre hinweg fraglich erschien. Bis heute ist ein mögliches Endlager an diesem Standort Gegenstand politischer Diskussionen. Derzeit wird dort nur ein oberirdisches Zwischenlager betrieben.

Ein anderer möglicher Standort ist die ehemalige Eisenerzgrube Konrad, wo ab 2007 nach mehreren gerichtlichen Auseinandersetzungen die Umrüstung für eine Nutzung als Endlager durchgesetzt wurde. Das frühere Salzbergwerk Asse II , welches bereits 1964 stillgelegt wurde, ist momentan Gegenstand von Untersuchungen. Von 1967 bis 1978 wurde es bereits zu Versuchszwecken zur Lagerung von schwach radioaktiven Abfällen benutzt. Das Salzbergwerk Morsleben wurde ab 1979 von der DDR als Lagerstätte genutzt, eine Stilllegung ist in nächster Zeit geplant.

Die Frage der Endlagerung ist also nicht restlos geklärt, wird aber jedenfalls auch nach einem Atomausstieg von großer Bedeutung sein.

 

Tags: Endlager, Endlagerung von Atommüll, Endlager Deutschland

 

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