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Ausgabeaufschlag (Agio) bei Fonds:

Begriff - Erklärung - Definition - Grundlagen - Discount

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Fonds mit Ausgabeaufschlag - Fonds ohne Ausgabe- aufschlag: aktuelle Informationen

 

 

Der Ausgabeaufschlag oder das Agio ist eine Gebühr, die beim Kauf von Fondsanteilen einmalig anfällt und meist als prozentualer Aufschlag auf den Rücknahmepreis des Fonds erhoben wird. Deswegen ist bei Investmentfonds der Ausgabekurs immer höher als der Rücknahmekurs.

Die Fondsgesellschaft erhebt den Ausgabeaufschlag zur Deckung der Vertriebskosten.

Die genaue Höhe des Ausgabeaufschlages muss in den Vertragsbedingungen des Fonds genannt werden. Typische Prozentsätze sind 3-6%. Die Berechnung erfolgt nach zwei unterschiedlichen Methoden, die auch zu verschiedenen Ergebnissen führen:

Möglichkeit 1: (Ausgabepreis x 100) : Rücknahmepreis - 100 = Ausgabeaufschlag in Prozent.

Möglichkeit 2: 1 - (Rücknahmepreis : Ausgabepreis) x 100 = Ausgabeaufschlag in Prozent.

 

Kursdaten zu einem Fonds mit 2,5% ausgabeaufschlag

 

Inzwischen verkaufen aber Fondsbroker, Discountgesellschaften oder Onlinebanken Fondsanteile mit einem reduzierten Ausgabeaufschlag.

 

Davon zu unterscheiden sind Fonds ohne Ausgabeaufschlag, so genannte Trading Fonds oder No-load Fonds, die von den Fondsgesellschaften selbst angeboten werden (und über Vertriebspartner, wie Banken, etc. zu beziehen sind). Diese Fonds haben aber höhere Verwaltungsgebühren.

Die Höhe des Ausgabeaufschlages ist unter anderem auch von der Art des Fonds abhängig: Je komplizierter die Fondsstrategie ist, umso höhere Beratungs- und Analyseleistungen fallen an, entsprechend hoch fällt auch der Ausgabeaufschlag aus. Daher haben aktiv gemanagte Aktienfonds in der Regel relativ hohe Ausgabeaufschläge, während die Kosten bei den passiv gemanagten Indexfonds oder den einfach zu verwaltenden Geldmarktfonds wesentlich niedriger sind.

 

Langfristig orientierte Anleger, die ihr Geld mindestens vier bis acht Jahre anlegen wollen, sind i.d.R. mit einem Fonds, der mit Ausgabeaufschlag gezeichnet wird, finanziell besser gestellt, denn im Laufe der Zeit übersteigen die höheren Verwaltungsgebühren bei No-load Fonds den Einmaleffekt des Ausgabeaufschlags.

Die folgende Tabelle als Beispiel: Verglichen wird ein traditioneller Fonds mit einem Ausgabeaufschlag von 5% und 0,75% jährlichen Verwaltungskosten mit einem No-load Fonds, ohne Ausgabeaufschlag, mit einer Verwaltungsgebühr von 2%.

In den ersten 3 Jahren verursacht der traditionelle Fonds weniger Gesamtkosten als der No-load Fonds. Im vierten Jahr sind die Kosten für beide Fonds gleich und ab diesem Jahr würden mit dem traditionellen Fonds im Depot weniger Kosten entstehen.

 

Vergleich von Fonds mit unterschiedlichem Ausgabeaufschlag und unterschiedlicher Verwaltungsgebühr

 

Laufzeit des Fonds

[Jahre]

Gesamtkosten [%]

Fonds mit Ausgabeaufschlag

Ausgabeaufschlag 5%

Verwaltungskosten 0,75%

Gesamtkosten [%]

No-load Fonds

Ausgabeaufschlag 0%

Verwaltungskosten 2%

1

2

3

4

5

6

 

5,75

6,50

7,25

8,00

8,75

9,50

 

2,00

4,00

6,00

8,00

10,00

12,00

 

Es empfiehlt es sich, als Anleger, neben der Fondsart und der Risikoklasse auch den  Ausgabeaufschlag, die Verwaltungsgebühren und die geplante Anlagedauer vor dem Fondskauf gut zu überlegen.

Als Faustregel gilt: die Trading Fonds bzw. No-load Fonds sind normalerweise für kurzfristig orientierte Anleger, bezogen auf die Nebenkosten, rentabler.

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

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