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Was sind Geldmarktfonds, Angebote Tipps
Alles über Geldmarkfonds
Geldmarkfonds sind Investmentfonds, die das Fondsvermögen in Geldmarkttiteln, also
festverzinslichen Wertpapieren mit sehr kurzen Laufzeiten anlegen. Aufgrund dieses Investments zählen Geldmarkfonds zu den risikoärmsten Fondsarten
, denn die Rückzahlung des Kapitals durch den Schuldner ist meist vorhersehbar und signifikante, kurzfristige Zinsänderungen, die zu Kursschwankungen führen würden, sind in der Regel nicht zu erwarten.
Dies gilt allerdings nur für Geldmarktfonds, die ihr Kapital in Geldmarktiteln mit hoher Bonität
und im Euro Währungsbereich anlegen. Bei Geldmarkfonds in anderen Währungen besteht ein Währungsrisiko, was zu deutlichen Verlusten des eingesetzten Kapitals führen kann. So ist der
Kursverlauf z.B. von Geldmarktfonds mit Anlagen in US-Dollar, momentan Zeit starken Schwankungen ausgesetzt.
Unter Geldmarkt sind kurzfristige Kredite und Guthaben zu verstehen, die nur zwischen Banken
vergeben werden und hauptsächlich der Liquiditätsbeschaffung der Kreditinstitute dienen. Investiert wird ferner in Tagesgelder und kurzfristige Festgelder. Die für einen Fonds
erworbenen Bankguthaben bzw. Geldmarkttitel dürfen maximal eine Laufzeit bzw. Restlaufzeit von 12 Monaten haben. Reine Geldmarktfonds sind seit dem In-Kraft-Treten des zweiten
Finanzmarktförderungsgesetzes 1994 zugelassen, geldmarktnahe Fonds bereits seit 1990.
Die Alternative zu Geldmarktfonds ist Festgeld oder Tagesgeld > Tagesgeld Vergleich
Ziel eines Geldmarktfonds ist eine möglichst hohe Rendite bei geringst möglichem Risiko.
Geldmarktfonds eignen sich daher insbesondere für konservative Anleger. Darüber hinaus bieten Geldmarktfonds noch eine Reihe weiterer Vorteile. Geldmarktfonds sind besonders beliebt in schlechten Zeiten an der Börse. Die relative Wertstabilität hat allerdings auch ihren
Preis: Eine Rendite, die deutlich über der von Tagesgeldern liegt, ist meist nicht zu erzielen. Für 2005 erzielten die besten Geldmarkfonds, die das Fondsvermögen in Euro anlegten eine Performance
von knapp über 2% (z.B. Ampega Money Saving Fonds von 2,3%).
Der Anleger sollte die Unterschiede zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Geldmarktfonds
beachten und an die steuerliche Bedeutung von Zwischengewinnen denken.
Auch die Bedeutung von Stückzinsen kann aus steuerlicher Sicht für den Investor von Bedeutung sein. Grundsätzlich benötigt der Anleger ein Fonds- oder Wertpapierdepot - dies ist
bei einer Anlage in Tagesgeldern nicht nötig. Zur steuerlichen Situation mehr hier.
Anteile von Geldmarktfonds werden meist ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Daher sollte der Anleger Fonds mit Ausgabeaufschlag möglichst meiden, dadurch würde die ohnehin bescheidene Rendite weiter schrumpfen.
Geldmarktfonds können in folgende Typen eingeteilt werden:
Geldmarktnahe Fonds dürfen bis zu 49% des Sondervermögens in Geldmarkttitel und
51% in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten investieren.
Bei reinen Geldmarktfonds werden bis 100% des Sondervermögens in kurzfristige
Guthaben bei Kreditinstituten und/oder in Geldmarkttitel investiert.
Cash-Fonds sind eine spezielle Geldmarktfondsart, bei der mindestens 75% des Sondervermögens in Bankguthaben investiert sein müssen.
Anleger interessieren sich aus Gründen einer etwas höheren Rendite gelegentlich auch für Geldmarktfonds Österreich. Viele Banken aus Österreich engagieren sich in Osteuropa, mit allen Vor- und Nachteilen dieser Wachstumsregion.
Alle Angaben ohne Gewähr.
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